Herzlich Willkommen bei der
Landes-Bau-Genossenschaft
Württemberg eG

Jahre 1960 – 1980

Zum Jahresende 1960 zählte die Genossenschaft 4.964 Mitglieder mit 9.520 Geschäftsanteilen. Sie hatte bis zu diesem Zeitpunkt 4.039 eigene Wohnungen errichtet und eine Bilanzsumme von rund 46,5 Millionen DM erreicht.

Am 1. Oktober 1958 bezog die Genossenschaft das neue Geschäftsgebäude in der Mönchstraße 32.

In den 60er Jahren vollzog sich ein gesellschaftlicher Wandel. Die junge Generation versuchte sich an neuen Lebensentwürfen. Die Architekten wollten Visionäres umsetzen. Doch das Bevölkerungswachstum verlangte nach Quantität im Bezug auf den Wohnraum. Und die meisten Bundesbürger wollten – angesichts Mauerbau, Kuba-Krise und Angst vor einem Atomkrieg – vor allem das Erreichte bewahren.

Die Rationalisierung des Bauwesens rückte in den Blickpunkt. Großsiedlungen mit Hochhäusern entstanden. 1964 wurde zum Rekordjahr der Baufertigstellungen. Verdichteter Siedlungsbau war in Mode. Immer mehr begann die Wohnungspolitik ihren Fokus darüber hinaus auf städtebauliche Maßnahmen zu richten. Die Abwanderung der Menschen aus den Städten sollte verhindert werden.

Anfang 1970 verwaltete die LBG knapp 5.000 Wohnungen. Die Bilanzsumme im Jahr 1971 betrug 94 Millionen DM.

Auf Grund des Wohnungsmodernisierungsgesetzes von 1976 und des Modernisierungs- und Energieeinspargesetzes von 1978 sowie der steuerlichen Eigentumsförderung mit dem § 7 des Einkommensteuergesetzes
nahm die Modernisierung von Wohnungen zu.

Schwerpunktmäßig konzentrierte sich die LBG in dieser Zeit auf die Verbesserung der Bausubstanz mit Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen.


Anschrift:
Mönchstr. 32
70191 Stuttgart